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Dauerkalender


Wischer mit Kondensator

Einen ganz einfachen Wischer zur Flankenerkennung eines Dauersignals kann man mit Hilfe von einem Kondensator konstruieren. Dabei wird die Ladezeit des Kondensators für die Bestimmung der Dauer des Impulses verwendet.
Bei einem anliegenden Signal schalten wir dem Kondensator einen Vorwiderstand vor, mit dem seine Ladezeit bestimmt wird. Parallel zu dem Kondensator wird ein Relais angeschlossen, das anzieht, sobald der Kondensator geladen ist.

Positive Flanke

Positive Flanke mit Kondensator

Erkennung der positiven Flanke mit Relais und einem Kondensator

In dem Schema wird das untersuchte Signal mit dem Schalter 1S1 generiert. Sobald er schließt zieht das Relais 1K1 an. Unsere Leuchtdiode 1P1, die am Schließer des Relais 1K1 angeschlossen ist, leuchtet auf. Die positive Flanke des Signals wurde erkannt. Parallel hierzu wird der Kondensator 1C1 über den Vorwiderstand 1R1 geladen. Gleich nachdem die Spannung am Kondensator die Schaltschwelle des Relais 1K2 erreicht hat, zieht 1K2 an. Der Öffner 1K2 (11/12) öffnet folglich und 1K1 fällt wieder ab. Damit geht auch die Leuchtdiode aus. Solange das Signal ansteht, (1S1 geschlossen) verharrt dieser Zustand bis mit 1S1 das untersuchte Signal abgeschaltet wird. Wenn dies geschieht, wird der Kondensator über die Spule des Relais 1K2 entladen und die Schaltung ist für ein neues Signal bereit. Die positive Flanke des Signals, der kurze Wischer am Anfang des Signals, wird über das Relais 1K1 gebildet und kann über seine Kontakte abgegriffen werden. Um den Wischer beobachten zu können, wurde in dem Beispiel dafür die Leuchtdiode verwendet. Auf dem kurzen Video sehen wir, dass jedes Mal beim Betätigen des Tasters, mit dem ein aufsteigendes Signal simuliert wird, die Leuchtdiode kurz aufleuchtet.

Positive Flanke sehen mit einer Leuchtdiode

Eine fertig aufgebaute Schaltung, um die positive Flanke eines ansteigenden Signals beobachten zu können.

Negative Flanke

Mit der negativen Flanke versteht man wiederum das Abfallen (das Ende) eines Signals, den kurzen Moment, in dem ein Signal seinen Zustand von 1 -> 0 ändert. Um diese Flanke zu erkennen, verwenden wir grundsätzlich die gleiche Schaltung, die wir für die positive Flanke verwendet haben. Der Schaltung wird lediglich ein Schalter mit einem Relais vorgeschaltet um das untersuchte Signal zu invertieren.

Negative Flanke mit Kondensator - Testschaltung

Sobald wir Spannung anlegen, zieht das neue Relais 1K0 an. Damit simulieren wir den Zustand, ein Signal liegt an. Es gilt das Ende dieses Signals, sein Abfallen zu erkennen und auszuwerten. In dem Ausgangszustand ist die folgende Schaltung mit dem Kondensator deaktiviert, da der Kontakt 1K0 (11/12) geöffnet ist. Unsere Leuchtdiode, die zu Beobachtungszwecken angeschlossen wurde, ist aus.
Der Zustand ändert sich nachdem wir den Taster 1S1 betätigen. In diesem Moment (Das Signal ändert seinen Zustand von 1 -> 0) fällt 1K0 ab, der Kontakt 1K0 (11/12) ebenfalls und die Schaltung wird aktiviert. Jetzt funktioniert alles wie bei der positiven Flanke beschrieben. 1K1 zieht an, Leuchtdiode geht an, Kondensator lädt sich auf, 1K2 zieht an, 1K1 fällt wieder ab. Damit geht auch die Leuchtiode wieder aus. Die negative Flanke des Signals wurde damit erkannt und den Wischer, den kurzen Impuls, der das Abfallen des Signals markiert, bekamen wir von 1K1 geliefert.

Testschaltung für negative Flanke

Testschaltung

In dem Video kann man dank der Leuchtiode den Vorgang testen. Da mein Test-Schalter lediglich einen Schließer-Kontakt hat, leuchtet die Diode nicht dann auf, wenn man den Schalter betätigt, sondern erst beim Loslassen.

Wischer mit Kondensator


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