Transistor BC172C


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Einschaltverzögerung
mit Darlington-Schaltung und Z-Diode

Eine kleine Erweiterung der Einschaltverzögerung mit einem Transistor und einer Z-Diode

Einschaltverzögerung mit Transistor und Z-Diode

um einen weiteren Transistor kann erhebliche Verbesserungen der Schaltung mit sich bringen. Man erreicht viel längere zeitliche Verzögerungen und kann direkt größere Relais oder Schütze schalten. Der zweite Transistor wird direkt von dem ersten Transistor angesteuert. Eine solche Transistor-Kombination bezeichnet man als Darlington-Schaltung. Das wichtigste Merkmal einer solchen Verschaltung von Transistoren ist die Tatsache, dass eine wesentlich höhere Stromverstärkung erreicht werden kann. Sie ist das Produkt der einzelnen Verstärkungen beider Transistoren.

Komponenten der Testschaltung:

- 2 x Widerstand 10k
- 1 x Widerstand 1k
- 1 x Widerstand 5k
- 1 x Potentiometer 200k
- 2 x Leuchtdiode
- 1 x Ein/Aus Schalter 2polig
- 1 x Kondensator 33µF
- 1 x Z-Diode ZF 10
- 1 x Standarddiode 1N4148
- 2 x Transistor BC337-40
- 1 x Relais RTE25012

Einschaltverzögerung mit Darlington-Schaltung und Z-Diode

Schaltplan (Einschaltverzögerung mit Darlington-Schaltung und Z-Diode)

Die Schaltung funktioniert nahezu identisch, wie die mit nur einem Transistor. Mit dem Schalter S1 (Schließer-Kontakt S1:2-3) wird die Schaltung unter Spannung gesetzt und gleichzeitig aktiviert. Im eingeschalteten Zustand spielt sein Öffner-Kontakt (S1: 4-5), da er geöffnet ist, keine Rolle. Die Einschaltung wird mit der Leuchtdiode LD1, die nur Beobachtungszwecken dient, angezeigt. Nach dem Einschalten beginnt sich der Kondensator C1 aufzuladen. Der Ladestrom wird mit dem Widerstand R2 und den Potentiometer R3 begrenzt. Die Durchbruchspannung der Z-Diode ZD1 beträgt hier 10V. Sobald diese Spannung an dem Kondensator erreicht wird, schaltet die Z-Diode durch und versorgt über den Widerstand R4 die Basis B1 des Transistors T1 mit Strom. Der Transistor wird leitend und versorgt wiederum die Basis B2 des Transistors T2 mit Strom. Folglich wird der Transistor T2 leitend und das Relais K1 eingeschaltet. Gleichzeitig geht auch die zweite Leuchtdiode LD2 an. Mit dem Schalter S1 kann dann die Schaltung wieder deaktiviert werden. Das Relais K1 und die Leuchtdiode LD2 gehen aus. In dem Moment kommt der Öffner des Schalters S1 (Kontakt S1: 4-5) ins Spiel. Er schließt und sorgt dafür, dass der Kondensator entladen wird. Dank dessen ist die Schaltung sofort wieder einsatzbereit.

Einschaltverzögerung mit zwei Transistoren und Z-Diode (Testschaltung)

Aufbau der Testschaltung


Dank den beiden Transistoren ist die gesamte Verstärkung der Schaltung so groß, dass nur geringe Ladeströme benötigt werden, um gute Ergebnisse zu erzielen. Bereits mit einem kleinen Kondensator kann man erhebliche Verzögerungen erzielen. Es lassen sich auch größere Relais mit der Schaltung ansteuern.

Einschaltverzögerung mit Darlington-Schaltung und Z-Diode


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