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| Zoetrope mit NE555-Stroboskop
Als Taktgeber oder Impulsgenerator eignet sich der NE555-Timer ebenfalls hervorragend als Grundbaustein eines Stroboskops. Bei der
Anwendung arbeitet er als ein astabiler Multivibrator. Mit zwei Widerständen (für den Lade- und Entladevorgang) und einem Kondensator kann dann die
passende Schaltfrequenz eingestellt werden. In unserer Stroboskop-Schaltung kommt in der Ladestrecke des Kondensators zusätzlich ein Potentiometer P1
zum Einsatz. So kann bei laufendem Betrieb die Schaltfrequenz manuell manipuliert werden. Für die für einen Stroboskop charakteristischen Lichtblitze
ist der Entladewiderstand R2 zuständig.
Schaltplan![]() Testschaltung![]() Zoetrope![]() Unsere Stroboskop-Schaltung testen wir am Beispiel eines Zoetropes. Sollte alles wie geplant funktionieren, wird aus einer Reihe von
starren Bildern eine Bewegung erzeugt. Am Rand einer alten Schallplatte werden 16 aus Papier herausgeschnittene Windmühlen angebracht. Die Abstände
zwischen den einzelnen Windmühlen sind identisch. Von der Mitte der Platte betrachtend, beträgt der Abstand zwischen einzelnen Bildern 22,5 °. Alle
Windmühlen sind identisch bis auf ihre Mühlenflügel. Sie sind von Bild zu Bild ebenfalls um 22,5° versetzt. Das Ziel ist es, bei sich drehender
Schallplatte die einzelnen Windmühlenbilder mit dem Stroboskoplicht so zu beleuchten, dass der Eindruck entsteht, die
Mühlenflügel drehen sich. ![]() KurzvideoKurzvideo Weitere Themen:
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