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Netzteil verzögert abschalten


Netzteil-Startbild

Viele mit einem Netzteil eingespeiste Geräte verbrauchen Strom, obwohl sie oft über ganze Zeitstrecken gar nicht gebraucht werden. Um auf der einen Seite Strom zu sparen und auf der anderen umweltbewusst aufzutreten, wäre es sehr sinnvoll, diesen Geräten eine zeitlich konzipierte Abschalteinrichtung vorzuschalten. Sie würde dafür sorgen, dass die Geräte nur beim Gebrauch Strom beziehen und nach einer gewissen Zeit abgeschaltet werden. Die Abschaltvorrichtung selbst müsste so aufgebaut werden, dass sie selbst im abgeschalteten Zustand keine Standby-Energie bezieht.
In dem folgenden Versuch wird ein 5VDC – Netzteil manuell eingeschaltet und automatisch abgeschaltet. Die hohe Spannung von 230V wird über Relais geschaltet. Damit wird sichergestellt, dass der Benutzer auch nicht über Schalter bei Ein- bzw. Ausschalten in die Nähe von dieser Spannung kommt. Bei Einschaltung kommt kurzfristig eine in die Schaltung eingebaute Batterie von 9V zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe wird ein Relais (K1), das die Schaltung mit 230V Spannung versorgt, eingeschaltet. Das Relais bleibt so lange eingeschaltet, wie der Taster S1 gedrückt gehalten wird.
Auf diese Weise wird das Netzteil im ersten Moment mit Spannung versorgt und liefert an seinem Ausgang eine Spannung von 5V. Diese versorgt nicht nur den eigentlichen Abnehmer, sondern auch unsere Abschaltvorrichtung.
Sobald die Schaltung auf diese Weise aktiviert wurde, übernimmt der Timer NE555 die Regie. Er schaltet über den Transistor zwei weitere Relais K2 und K2 ein, die die Versorgung der Schaltung mit 230V übernehmen. Der Schalter S1 kann jetzt losgelassen werden.
Für die Verzögerung sorgen der Widerstand R1, das Potentiometer P1 und der Kondensator C1. Wenn die Spannung am Kondensator 2/3 der Versorgungsspannung erreicht, zieht der Timer seinen Ausgang am Pin 3 auf Masse. Der Transistor sperrt und die Relais fallen ab. Die Versorgungsspannung des Netzteils wird auf diese Weise unterbrochen.
Jetzt kommt der Widerstand R5 zum Einsatz. Über diesen Widerstand wird der Kondensator C1 entladen. Die Entladezeit muss mit dem Widerstand R5 so eingestellt werden, dass sie länger als der Abbau der Restenergie des Netzteils ist. Andernsfalls erfolgt eine Neueinschaltung und die Schaltung erfüllt ihre Aufgabe nicht.

Schaltplan

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Testschaltung

Testschaltung



Kurzvideo

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